Programm für das WS 16/17

Im Folgenden findet Ihr das Programm für das WS 2015/16:

Arbeits- & Lesekreis: Körper
Wöchentlich ab Freitag 28.10.16, 16.15Uhr (Infoladen Schellingstraße 6)

Im Fokus der Veranstaltung wird Susie Orbachs Buch „Bodies“ stehen, das vollständig gelesen wird und immer wieder Ausgangspunkt für weitergehende Beschäftigung mit dem Thema „Körper“ sein soll. Dabei werden psychologische Komplexe wie die Fragestellung “Wie wird ein Verhältnis zum eigenen Körper hergestellt“ als auch soziologische, mediale und weitere Wissensbestände hergestellt und behandelt. „Bodies“ dient also als Einstieg und Anregung für die Auseinandersetzung mit dem, was gemeinhin einfach als „Körper“ bezeichnet und dabei doch erst durch komplexe Aushandlungen, Deutungen und Konnotationen hergestellt wird. Zur Untersuchung dieser Aspekte möchten wir mit dem Seminar/Lesekreis anregen und einladen.

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Lesekreis: Herbert Marcuse – Konterrevolution und Revolte
Wöchentlich ab Freitag 04.11.16, 16.15Uhr (Wilhelmstraße 36, Institut für Soziologie, Großer Übungsraum)

Herbert Marcuse, dessen Schriften als Standardwerke der amerikanischen und deutschen Studentenbewegungen gelten, legte bereits 1973 mit Konterrevolution und Revolte eine kritische Aufarbeitung dieser Protestperiode vor. Ausgehend von der Darstellung der Geschichte dieser Revolte stellt er die Frage nach den sozialpsychologischen und philosophischen Momenten von Emanzipation, Gegenmacht, radikalem Denken und Handeln im Spätkapitalismus. Anhand Marcuses Schrift wollen wir diskutieren, inwiefern seine kritische Bestandsaufnahme der Neuen Linken auch heute noch aktuell ist. Das Lektüreseminar richtet sich an alle Interessierten, Vorkenntnisse sind nicht notwendig.

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Study group: Die wirkliche Bewegung, welche den jetzigen Zustand aufhebt
Wöchentlich ab Sonntag 30.10.16, 14.15Uhr (Infoladen Schellingstraße 6)

Wir haben bemerkt, dass in den letzten Jahren in immer mehr Kreisen der radikalen und der nicht so radikalen Linken über eine langfristige Strategie zur Überwindung des Kapitalismus diskutiert wird, was sehr gut ist. Andererseits ist es etwas unbefriedigend, wenn diese Debatte nur auf die Kneipe, WG-Tisch oder auf die eigene politische Gruppe beschränkt bleibt. Deshalb wollen wir uns in dieser study group zusammen mit allen daran Interessierten über das gemeinsame Lesen und Diskutieren von Texten die Inhalte aktueller und historisch zurückliegender Debatten über Strategien und Organisationsformen der link(sradikal)en Bewegung aneignen und zusammen überlegen, welche Wege uns aus dem Kapitalismus herausführen.


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